Die geplante EU-Lieferkettenrichtlinie überlastet vor allem den Mittelstand.
In einem gemeinsamen Appell rufen acht Wirtschaftsorganisationen dazu auf, in einem neuen Anlauf eine praxistaugliche Lösung zu finden. Acht führende Wirtschaftsorganisationen lehnen den aktuellen Entwurf der EU-Lieferkettenrichtlinie ab, da er erhebliche rechtliche und bürokratische Mängel aufweist. Sie warnen, dass die fehlende Harmonisierung und unkalkulierbare Haftungsrisiken europäische Unternehmen aus wichtigen Märkten verdrängen und so den Schutz der Menschenrechte gefährden könnten. Die Organisationen fordern die Bundesregierung und andere EU-Staaten auf, eine praxisnahe und harmonisierte Lösung zu unterstützen.