Vorfahrt für Arbeitsplätze – Familienunternehmen stärken
Bürokratie abbauen: Kein Generalverdacht gegen Unternehmen
Sorgfaltspflichtengesetz (Lieferkettengesetz): Es ist nicht zielführend, wenn Deutschland mit Einzelregelungen vorprescht, die zu neuem Bürokratieaufwand führen. Eine ähnliche Schieflage ist mit einer EU-Regelung zu erwarten. Globalisierung muss mit globalen Standards gestaltet werden.
Verbandssanktionengesetz: Die bisherigen gesetzlichen Regeln und deren Anwendung gegen Fehlverhalten von Unternehmen reichen völlig aus. Die Schaffung immer neuer Kontrollebenen führt nicht zu mehr Sicherheit, sondern vor allem zu mehr Bürokratie.
Transparenzregister: Unternehmen müssen Daten in der Praxis an mehreren Stellen hinterlegen, was zu überbordender Bürokratie führt. Es reicht aus, wenn Unternehmensdaten in einem Verzeichnis wie z. B. dem Handelsregister hinterlegt sind. Die Schaffung neuer Register sollte zurückgenommen werden.
Veröffentlichungspflichten für sensible Geschäftsdaten: Schon heute tauschen die Finanzbehörden Geschäfts- und Gewinndaten großer Unternehmen auf Basis der OECD-Regeln aus. Die Finanzbehörden kennen somit die Gewinn- und Steuerzahlungen von Unternehmen. Es geht zu Lasten der europäischen Wettbewerbsfähigkeit, wenn große Familienunternehmen vertrauliche Geschäftsdaten ins Internet stellen sollen, wie dies das public Country-by-Country Reporting vorsieht. Damit erhalten Wettbewerber tiefen Einblick in interne Geschäftsstrategien. Die EU sollte diese Initiative stoppen.
Auf wachstumsfreundliche Finanzpolitik setzen
Wettbewerbsfähiges Steuersystem schaffen
Keine Investitionsbremse: Auf Vermögensteuer verzichten
Die Unternehmen müssten Kosten und Investitionen senken, um den steigenden Steueraufwand zu tragen.
Die Unternehmen bzw. Unternehmer könnten die Ausschüttungen erhöhen, was zu Lasten der im Unternehmen reinvestierten Gewinne geht. In Familienunternehmen verbleiben große Teile des Gewinns oder sogar der vollständige Gewinn im Unternehmen, um damit künftiges Wachstum zu finanzieren. Dies würde erschwert.
Die Unternehmen könnten ins Ausland abwandern, um die Steuerlast zu senken. Ausländische Unternehmen, die an ihren Standorten keiner Vermögensbesteuerung unterliegen, könnten Geschäftsfelder von deutschen Unternehmen übernehmen und an ihre Standorte ziehen.